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Kommunikation lebt vom Dreiklang:

Sprache, Sprechen und Stimme

 

Logopäden und Logopädinnen sind darin ausgebildet festzustellen, ob eine Sprach-, Sprech-, Stimm- oder auch Schluckstörung vorliegt und wie sie zu behandeln ist. Sie diagnostizieren und therapieren auf der Grundlage einer ärztlichen Verordnung und beraten Patienten und ihre Angehörigen. Im Vorfeld von Erkrankungen können logopädische Beratung und Präventionsangebote dazu beitragen, Kommunikationsstörungen vorzubeugen. Auch während einer Erkrankung können Logopäden helfen, mögliche Folgen für die Sprache, das Sprechen oder die Stimme abzuwenden beziehungsweise abzumildern.


Beratung, Diagnose und Behandlungen bei...

  • Sprachentwicklungsstörungen
  •  Sprachentwicklungsverzögerungen


Dazu gehören:

  • Aussprachestörungen (phonetische und phonologische Störungen)
  • Störungen des Wortschatzes, der Begriffs- und Bedeutungsentwicklung (Störung der Semantik und des Lexikons)
  • Mund- und Gesichtsmuskelfunktionsstörungen (myofunktionelle Störungen z.B. bei Zahnfehlstellung und falsch erlerntem Schluckmuster)
  • Störung des grammatischen Regelsystems (Dysgrammatismus)
  •  Störung der Sprachentwicklung mit Auswirkung auf den Lese-Rechtschreiberwerb
  • Zentral-auditive Wahrnehmungs- und Verarbeitungsstörungen
  • Sprachstörungen bei Behinderung (z.B. Down Syndrom oder Mehrfachbehinderungen)
  •  Stimmstörungen (Dysphonien)
  •  Stottern
  •  Poltern
  •  Lippen-, Kiefer-, Gaumen-, Segel - Fehlbildung
  •  Störung der Nasalität (Rhinophonien)